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Internationale Funkausstellung Berlin 2001

Vom 25.08.2001 bis 02.09.2001 wurde das Projekt "Uni-TV" auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin am Stand des Instituts für Rundfunktechnik vorgestellt.

Stand Angelockt durch eine große Informationstafel, die über dem Stand befestigt war, wurden interessierte Besucher und einige Pressegruppen über die "Verteilte Produktion" der Vorlesungen und die Abrufmöglichkeiten der Sendungen informiert.
Durch die Anbindung ans Internet konnten hier direkt an der Infosäule die Filme auf der Uni-TV-Website (www.uni-tv.net) aufgerufen werden. Außerdem lief auf dem Monitor des Uni-TV-Standes eine computergestützte Präsentation ab, die das Projekt anschaulich anhand von Schaubildern und Fotos erklärte. Handzettel und Prospekte sowie Informationsmaterial in digitalisierter Form auf CD-Rom wurden an Interessierte und Presse verteilt.

Durch das Engagement des IRT war es diesmal außerdem möglich, das Verfahren selbst vor Ort live zu präsentieren. Es wurden zwar keine Vorlesungen, dafür aber die täglichen Vortragsveranstaltungen der IFA-Reihe, "Talk im TWF" (TWF = Technisch Wissenschaftliches Forum) "produziert". Hier wurde u.a. natürlich auch das Projekt Uni-TV in dem Vortrag von Dr. Peter Hollczek, "Kooperative Produktion und digitale Verteilung populärer F&E-Inhalte", vorgestellt.

Kundeninformation Für die Aufzeichnung baute das IRT in der Ausstellungshalle die Technik auf, die sonst an den Universitäten München und Erlangen eingesetzt wird. Die Referenten der IFA-Reihe wurden bei ihren Vorträgen von professionellen Kameraleuten aufgenommen. Die Bildregie war in einer Kabine in Sichtweite des Vortragsbereichs untergebracht. Von der IFA wurden die Kamerasignale zum Uni-TV-Studio in München-Freimann übertragen. Hier erfolgte der Online-Schnitt, in den digitales Präsentationsmaterial integriert wurde. Zur Übertragung wurden Barco-Codecs mit Barco-ATM-Adaptern (Axis) verwendet. Das geschnittene Signal wurde zur IFA rückübertragen, auf einem Videoserver (Tektronix) aufgezeichnet und gleichzeitig, immer noch online, per Streaming im Internet verteilt.
Das von Freimann zurückkommende bzw. das vom Video-Server abgerufene Signal stand auch auf den Monitoren der verschiedenen Info-Stände, z.B. des Uni-TV-Platzes, als "Picture in Picture" zur Verfügung. Damit bewährte sich Uni-TV als Produktionsmethode zum ersten Mal auch außerhalb des Universitäsbereichs.